Auch Lektoren haben ihre Vorlieben oder Abneigungen
Interview mit Friedel Wahren, lange Lektorin bei Heyne und dort für Fantasy zuständig. Seit neuestem ist sie beim Piper Verlag , der eine neue Fantasy-Reihe aufbaut.
Hans Peter Roentgen: Friedel Wahren, Sie betreuen bei Piper die Fantasy. Welche Pläne hat Piper in diesem Bereich?
Friedel Wahren: Im Zuge des Verkaufs des Stuttgarter Kinderbuchverlags Thienemann kam auch der Weitbrecht Verlag zu Piper. Das Programm des Weitbrecht Verlags war bunt gemischt, das Schwergewicht lag aber immer auf phantastischer Literatur. Und aus dem phantastischen Programmsegment des Weitbrecht Verlags ging PIPER FANTASY hervor. Autoren wie Michael Ende, Hans Bemmann ("Stein und Flöte") und Wolfgang Hohlbein gelangten so zu Piper, aber auch einige unveröffentlichte Romane, die sozusagen schon auf mich warteten, als ich am 2. Januar 2002 in der Münchner Georgenstraße anfing. Zusammen mit dem Verleger Viktor Niemann, den maßgeblichen Kolleginnen und Kollegen aus der Verkaufs-, der Presse- und der Werbeabteilung sowie der technischen Abteilung begannen wir mit dem Aufbau eines Herbst-Programms, das mit 5 Hardcover-Titeln startete, u .a. mit dem ersten Roman eines großen Fantasy-Zyklus der australischen Bestseller-Autorin Sara Douglass: "Die Sternenbraut". Ab Sommer 2003 kommen dann pro Halbjahr 12 Taschenbuchtitel für die Serie Piper dazu, im Herbst 6 Hardcover, und so geht es von Halbjahresprogramm zu Halbjahresprogramm weiter - und wie es scheint, auf Anhieb mit Erfolg.
Hans Peter Roentgen: Piper plant auch, deutsche Fantasy-Autoren ins Programm zu nehmen. Wie kommen Sie an deutsche Autoren? Durch eingesandte Manuskripte, durch Empfehlungen arrivierter Autoren, durch Agenten, oder lesen Sie Fanzines und entdecken dort neue Talente?
Friedel Wahren: Alle diese Quellen kommen in Frage und können zum Erfolg führen. Wöchentlich erhält das Piper-Fantasy-Lektorat etwa 5 bis 10 unaufgefordert eingesandte Manuskripte, die kurz überflogen oder gründlich geprüft werden - je nachdem, ob der erste Eindruck negativ oder positiv ist. Manchmal empfehlen etablierte Autoren wie z. B. Hans Bemmann, der sich intensiv um begabte Nachwuchsautorinnen und -autoren bemüht, eine junge Kollegin oder einen Kollegen und deren Erstlingswerke. Agenturen, die auf Fantasy spezialisert sind, wie Thomas Schlück oder die Fritz AG in Zürich, schicken Prüfungsexemplare, vor allem aus dem angloamerikanischen Sprachraum. Und natürlich lese ich monatlich die amerikanischen Fachzeitschriften, z. B. "Locus" und "Realms of Fantasy", das deutsche Magazin "Nautilus" usw. Und über jeden dieser Kanäle wurden schon viel versprechende Texte ausfindig gemacht. Als erfolgreichstes Beispiel sei hier die Autorin Monika Felten genannt, die mit ihrem Debütroman "Elfenfeuer" (noch bei Weitbrecht erschienen) auf Anhieb eine große Leserschaft begeisterte und mit ihrem Folgeroman "Die Macht des Elfenfeuers" bei Piper sehr erfolgreich ist. Monika Felten schreibt gerade den dritten Roman, der im Frühjahr 2004 erscheinen und ihre Trilogie aus dem Reich der Elfen abschließen wird. Frau Feltens "Elfenfeuer" war einer jener Glücksfälle, von denen jeder Lektor träumt: Sie schickte den Roman als unaufgefordert eingesandtes Manuskript, er wurde gelesen, für gut befunden - und eine Erfolgsautorin war geboren. Solche Zufallstreffer sind leider rar.
Hans Peter Roentgen: Früher waren Fantasy und SF fest in den Händen angloamerikanischer Autoren. Woran lag das? Konnten deutsche Autoren keine Spannung aufbauen, keine guten Geschichten erzählen? Misstrauten die Leser deutschen Autoren? Oder hatten die Lektoren so viele schlechten Manuskripte deutscher Autoren gesehen, dass sie jede Hoffnung hatten fahren lassen?
Friedel Wahren: Amerikanisches Lesefutter war in. Schließlich ist die Fantasy, wie wir sie kennen, ein Kind der 1970er Jahre und kommt aus den USA, nachdem Tolkiens "Herr der Ringe" dort - zur Zeit der Flower-Power-Bewegung - als Taschenbuch einen überwältigen Erfolg hatte. Das prägte die Lesegewohnheiten und das Kaufverhalten. Die eingefleischten Fantasy-Käufer kamen in ihre Stammbuchhandlung und verlangten nach ihrer Lieblingslektüre, angloamerikanischer Fantasy - und die Buchhändler stellten sich darauf ein und orderten der Nachfrage entsprechend, während die wenigen deutschsprachigen Fantasy-Romane ins Hintertreffen gerieten. Deutsche Fantasy-Autoren waren einfach nicht so gefragt, man kaufte buchstäblich nach dem Namen (was einige deutsche Autoren zu der Notlösung trieb, sich ein englisch klingendes Pseudonym zuzulegen). Eine Ausnahme bildete das Werk von Michael Ende, der weit über die Grenzen des phantastischen Genres hinaus als Vertreter der Mainstream-Literatur bekannt war. Erst Autoren wie Wolfgang Hohlbein und Andreas Eschbach haben gezeigt, dass auch deutsche Autoren zu verkaufen sind. Und inzwischen geht der Trend der deutschsprachigen Fantasy eindeutig aufwärts. Auch bei Piper wird dieser Entwicklung Rechnung getragen - mit dem wohl größten Fantasy-Projekt, das je gestartet wurde: der "Gezeitenwelt", einem auf 12 Bände angelegten Zyklus, für den Bernhard Hennen, Hadmar von Wieser, Thomas Finn und Karl-Heinz Witzko je drei Romane schreiben. Zusammen mit Geologen, Biologen, Anthropologen und Geopyhsikern entwarfen die vier Autoren eine wunderträchtige Fantasy-Welt auf naturwissenschaftlicher Basis, in der die Helden der Gezeitenwelt ihre Abenteuer erleben. Der erste Roman, "Der Wahrträumer" von Bernhard Hennen, ist bereits erschienen und verkauft sich erfolgreich. In Kürze folgt der zweite Roman, "Himmlisches Feuer" von Hadmar von Wieser. Ein deutsches Fantasy-Projekt mit dem Zeug zur Kultserie!
Hans Peter Roentgen: Viele Autoren senden Texte an Verlage, bevor sie überhaupt so weit sind, veröffentlichungsreif zu schreiben, und vergeuden so viel Zeit und Porto. Was sollte ein Autor tun, bevor er überhaupt einen Text an Verlage schickt? Wie kann er feststellen, ob der Text veröffentlichungsreif ist?
Friedel Wahren: Wenn er selbst nach sorgfältigster Überarbeitung zufrieden ist. Dann sollte er sein Manuskript an alle jene Verlage schicken, die - beispielsweise - Fantasy im Programm haben, also Klett-Cotta, Piper, Heyne, Krüger etc. Er kann sich auch einen literarischen Agenten suchen, der berät und weiß, welcher Text welchen Verlagen angeboten werden sollte, der bei den Verlagen bekannt ist und der mit dem jungen Autor gegebenenfalls an dem Text arbeitet, bevor er offiziell angeboten wird. Aber Vorsicht ist geboten: Man sollte sich schon genau erkundigen, bevor man sich für einen bestimmten Literaturagenten entscheidet. Es gibt da gelegentlich auch schwarze Schafe, die viel versprechen und wenig halten. [Eine kommentierte Agentenliste mit Hinweisen, wie seriöse von unseriösen Agenturen zu unterscheiden sind, findet sich unter Coroner HPR] Manchmal - wie im Fall von Monika Felten - finden Autor und Verlag auch ohne Agenturvermittlung zueinander, dann nämlich, wenn Angebot und Nachfrage sozusagen aufeinander treffen und der richtige Stoff zur richtigen Zeit an den richtigen Verlag gerät. Eine Sternstunde für alle Beteiligten!
Hans Peter Roentgen: Petra Hammesfahr hat sieben Romane geschrieben, bevor ihr erster veröffentlicht wurde, J. K. Rowlings ebenfalls mehrere vor ihrem Welterfolg Harry Potter, auch die Autoren im Tempest, gleich ob Andreas Eschbach oder Alexander Wichert, berichten von mehreren Romantexten vor der ersten Veröffentlichung. Entspricht das auch Ihrer Erfahrung mit Autoren? Was könnte dafür der Grund sein? Dass die Verlage in der Flut der Manuskripte die Perlen nicht mehr finden können? Dass ein Autor mehrere lange Texte geschrieben haben muss, bevor er so weit ist, einen Roman zu veröffentlichen?
Friedel Wahren: Umberto Ecos "Name der Rose" wurde als zu schwierig verworfen, "Die Asche meiner Mutter" landete als "Irlandkitsch" auf dem Ablehnungsstapel. Ebenso erging es Yann Martels "Schiffbruch mit Tiger" (jetzt auf Rang 6 bei amazon.de!) und Robert Schneiders "Schlafes Bruder". Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Die Gründe sind vielfältig. Oft verschwinden "Perlen" tatsächlich im Wust der Einsendungen, man kann ihnen nicht die nötige Zeit widmen, um ihre Vorzüge zu erkennen, und das Manuskript rutscht einfach durch. Oder man verschätzt sich im Publikumsgeschmack, im Trend, hält etwas für nicht mehr aktuell - und dann wird es anderswo ein Bestseller. Auch Lektoren haben ihre Vorlieben oder Abneigungen, beweisen Weitsicht oder sind blind für die Vorzüge potenzieller Bestseller ... Ich glaube, jeder Verlag, jeder Agent, jeder Lektor leckt da heimlich diese und jene Wunde. Und manchmal dauert es Jahre, bis ein talentierter Autor entdeckt wird - oder sein Werk fristet für immer ein Schubladendasein. Also auch hier spielt der Zufall eine große Rolle, aber wer von seinem Talent überzeugt ist, sein Handwerk beherrscht und genügend Standvermögen besitzt, sollte die Hoffnung nicht aufgeben. Die Erfolgsstorys mancher Bücher machen doch auch wieder Mut!
Hans Peter Roentgen: Macht es Sinn, in einem Verlag erst einmal anzurufen, um festzustellen, ob überhaupt Interesse an einem Text besteht und an wen man den Text senden soll?
Friedel Wahren: Da rate ich eher ab, denn kein Lektor wird sich am Telefon über ein Projekt unterhalten, das er nicht kennt. Der Text selbst muss geprüft werden. Man sollte das gesamte Manuskript einsenden oder - bei sehr umfangreichen Texten - zumindest große Teile davon. Mit kurzem Anschreiben und einem kurzen Exposé.
Hans Peter Roentgen: Was ist Ihr häufigste Ablehnungsgrund für Texte, von formalen Fehlern (passt nicht in das Verlagsprogramm) mal abgesehen?
Friedel Wahren: Schlechtes Deutsch, langweilige und voraussehbare Handlung, unbeholfener Stil, klischeehafte Charakterisierungen. Wenn gesagt wird, der Text passe nicht in das Verlagsprogramm, so ist das oft eine höfliche Umschreibung für "Lassen Sie's besser, Bücher schreiben zu wollen. Es ist hoffnungslos."
Hans Peter Roentgen: Wie sollten eingesandte Texte aussehen? Mit komplettem Manuskript? Oder nur die ersten zehn Seiten? Mit oder ohne Exposé?
Friedel Wahren: Als unbekannter Autor hat man nur mit einem kompletten Manuskript Aussicht, wahrgenommen zu werden. Ein Exposé zusätzlich ist immer gut. Meist hat ein Lektor wenigstens so viel Zeit, diese wenigen Seiten zu lesen, und im besten Fall könnte er darüber neugierig werden.
Hans Peter Roentgen: Was soll eigentlich in einem Exposé drinstehen, was können oder wollen Sie einem Exposé zu einem Text entnehmen?
Friedel Wahren: Idee, Inhalt, Aufbau, Protagonisten - kurz und bündig. Und eventuell etwas über den Autor, seine literarischen Vorbilder.
Hans Peter Roentgen: Wenn ein Text angenommen wird, wie viel Arbeit steht dann für Autor und Lektor noch ins Haus? Oder nehmen Sie nur Texte, die so, wie sie sind, in Druck gehen können?
Friedel Wahren: Perfekt druckfertige Manuskripte sind mir in den letzten 25 Jahren nicht unter die Augen gekommen, aber schon sehr professionelle. Meist ist die Überarbeitung eines Textes mit großem Zeit- und Kraftaufwand verbunden, oft in enger Zusammenarbeit mit dem Autor. Manchmal kommt es dabei erst nach längeren Diskussionen zu nützlichen Kompromissen - die immer dem Buch zugute kommen sollten. Der Lektor macht Änderungsvorschläge bezüglich des Aufbaus, des Stils, einzelner Formulierungen. Er sollte im besten Fall beides sein: Kritiker und Vertrauter des Autors. Und bevor das Manuskript in Satz geht, wird es noch einmal satzfertig bearbeitet, bis hin zur Überprüfung von Orthographie und Interpunktion.
Hans Peter Roentgen: Was halten Sie von Literaturagenten? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Friedel Wahren: Wie schon gesagt: Vorausgesetzt, ein Agent ist kompetent, d. h., er kennt sich auf dem Literaturgebiet aus, weiß, welcher Verlag sich für einen bestimmten Text interessieren könnte, weil es ins Programm passt, kann er dem Autor nützlich sein. Und die Lektoren müssen ihn kennen und als zuverlässigen Manuskript-Lieferanten schätzen. So habe ich es zumindest in dem Genre erlebt, in dem ich Erfahrungen sammeln konnte: in der Sciencefiction und Fantasy.
Hans Peter Roentgen: Glauben Sie, dass man durch Schreibworkshops schreiben lernen oder sich verbessern kann? Nützen Bücher über das Schreiben - Zweitausendeins beispielsweise hat ja mittlerweile eine ganze Reihe davon? Können Autorengruppen im Internet hilfreich sein, in denen die Autoren sich gegenseitig intensiv mit ihren Texten auseinander setzen?
Friedel Wahren: Ja, auf jeden Fall. Schreiben erfordert nicht nur Begabung, Sprachgefühl und Phantasie, es ist darüber hinaus ein Handwerk, das man beherrschen lernen muss. Hierzulande rangiert das handwerkliche Rüstzeug oft noch an nachgeordneter Stelle, im angloamerikanischen Sprachraum ist es Voraussetzung für jede literarische Publikation.
Hans Peter Roentgen: Wer gerne Fußball spielt, fängt vielleicht in der Kreisklasse an, besucht Trainingslager, spielt irgendwann in der Landesliga und hofft, dass er, wenn er intensiv genug trainiert und genügend Talent hat, einmal in der Bundesliga landen wird. Beim Schreiben gibt es diese Hierarchie nicht, da wollen alle gleich bei Bertelsmann oder Piper veröffentlichen. Glauben Sie, in den USA ist dies anders? Gibt es dort wegen der vielen Creative-Writing-Seminare eher die Möglichkeit, durch entsprechendes Training langsam immer besser zu werden?
Friedel Wahren: Auch in den USA wollen alle gleich bei HarperCollins oder Tor publizieren. Creative-Writing-Seminare werden von erfahrenen Autoren geleitet, die geben Empfehlungen, reichen Autoren an Lektoren weiter. Das ist für einen Anfänger von entscheidender Bedeutung.
Hans Peter Roentgen: Bertelsmann hat in München zusammen mit der Uni die Schreibwerkstatt Manuskriptum initiert. Im Studienjahr 2003/2004 leitet die Piper-Cheflektorin Tanja Graf zusammen mit Sten Nadolny Manuskriptum. Planen Sie auch in Zukunft Schreibwerkstätten, vielleicht mit anderen Universitäten? Glauben Sie, dass Verlage und Universitäten der Ausbildung von Schriftstellern in Zukunft mehr Aufmerksamkeit widmen werden?
Friedel Wahren: Die Schreibwerkstätte Manuskriptum, die von der Piper-Cheflektorin Tanja Graf geleitet wird, wird von der Ludwig-Maximilian-Universität veranstaltet - der Piper Verlag selbst hat damit nichts zu tun. Aber es ist zweifellos eine hervorragende Einrichtung, die noch mehr Schule machen sollte.
Hans Peter Roentgen: Was würden Sie einem Nachwuchsautor als wichtigsten Rat ans Herz legen?
Friedel Wahren: Die erste Veröffentlichung sollte kein Flop werden, sonst ist der Autor rasch in der Versenkung verschwunden. Das heißt: sorgfältigst arbeiten (Dürrenmatt hat seine Texte bis zu zehnmal umgeschrieben, bevor er sie aus den Händen gab) und sorgfältig platzieren (lassen), d. h. im richtigen Verlag. Und das zweite und dritte Buch sollten so weit gediehen sein, dass sie spätestens in Jahresabstand folgen. Nur so schafft man es, von Buchhändlern und Lesern als Autor wahrgenommen zu werden.
Hans Peter Roentgen: Eines Nachts wachen Sie auf, ein wunderschöner Merlin mit Zauberstab steht neben Ihrem Bett und sagt: "Liebe Friedel Wahren, Sie haben sich so tapfer mit Fantasy-Autoren herumgeschlagen, das soll belohnt werden. Sie haben einen Wunsch zur deutschen Fantasy frei." Was wünscht sich Friedel Wahren?
Friedel Wahren: In aller Bescheidenheit hätte ich nur einen Wunsch: einen deutschen J. R. R. Tolkien - der natürlich bei Piper verlegt würde. Von der gleichen genialen Machart und ein ebensolcher Erfolg wie "Der Herr der Ringe". Der Megaseller des beginnenden 21. Jahrhunderts! Dann könnte ich mich in Ruhe zurücklehnen und dem Erfolg seinen Lauf lassen. Und mich mal wieder in meine Lieblingsbücher vertiefen, in "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow sowie die Fortsetzung des Romans, die sich genauso phantastisch-grotesk und witzig liest: "Teufels Werk" von Witali Rutschinski. Eine Entdeckung aus dem Russland der Perestroika, ein Buch, dessen Rechte sich Piper sichern konnte und das im Herbst 2002 erschienen ist. Ein echtes literarisches Fundstück, über dessen Publikation wir uns hier im Hause alle freuen.
Hans Peter Roentgen: Herzlichen Dank für das Gespräch.
Das Interview erscheint im Autorenmagazin tempest Mai 2003