Allerdings ist sie wichtig, weil sie Setzern und Lektoren einen schnellen Überblick darüber gewährt, wie viele Seiten euer Manuskript im jeweiligen hauseigenen Layout haben wird. Eine MS enthält nämlich exakt 1800 Zeichen (alle Leerzeichen werden mitgezählt) und ist gewöhnlich folgendermaßen aufgebaut:
- 30 Zeilen à 60 Zeichen in einer Nicht-Proportionalschrift (Courier 12 ist die Schrift, die Lektoren zu lesen gewöhnt sind)
- die erste Zeile eines Absatzes um 3 - 5 Zeichen eingerückt
- Sprecherwechsel im Dialog werden durch eine Zeilenschaltung gekennzeichnet
- es sollten typographische Anführungszeichen oder spitze Klammern verwendet werden (»Dies ist ein SprechteXt.«)
Heute nicht mehr so streng gehandhabt werden die Satzvorschriften für TeXtauszeichnungen, die generell nur sparsam eingesetzt werden sollten:
- alle Kursivsetzungen unterstreichen
- alle Fettsetzungen unterschlängeln
Schließlich können heute zusätzliche Informationen in der Kopf und Fußzeile erfasst werden:
- Kopfzeile
- Name des TeXtes linksbündig
- Seitenzahl rechtsbündig (wahlweise)
- Fußzeile
- Name und Adresse linksbündig
- Seitenzahl rechtsbündig (wahlweise)
| Copyrightvermerke sind unnötig und wirken unprofessionell. |
Tipp
Eine typische Wordformatierung könnte so aussehen:
- Zeilenabstand "Mehrfach": 1,75
- Seitenränder :
- Oben: 2,54 cm
- Unten: 2 cm
- Links: 2 cm
- Rechts: 3 cm
- Schrift Courier oder Courier New, Pitch 12
- Die passenden Kopf- und Fußzeilen sollten in der gleichen Schrift, aber zwei Pitch kleiner dargestellt werden