Hier war ich genau richtig

 

Ich kann das Wp-TkT uneingeschränkt jedem empfehlen, der ernsthaft sein Schreibhandwerk verbessern will.

Die Charaktere meiner Geschichten waren so flach wie das Papier auf dem sie geschrieben wurden. Sie irrten in einer eindimensionalen Welt umher oder blieben stehen und warteten. Keine Geschichte fand ein Ende, die meisten kamen nicht über den Anfang hinaus. Es war frustrierend.

Ende 2002 beschloss ich etwas dran zu ändern. Das war leichter gesagt als getan.

Ein Kurs bei der VHS sollte den Anfang machen. Doch meine beiden Kinder (damals 2,5 J. und 3 Mo.) verhinderten einen geregelten Tages- oder Nachtablauf.

Ich brauchte etwas in dem ich meine Zeit frei einteilen konnte.  

Einen solchen Fernkurs fand ich bei einem Verlag. Meine anfängliche Begeisterung legte sich jedoch rasch. Die Übungen wurden monatlich per Post geschickt, die eigene Lösung, sie durfte maximal 30 Zeilen à 60 Anschläge lang sein, wurde an einen Lektor geschickt. Wenige Tage später erhielt man einen höflichen Kommentar.

Das war mir zu wenig. Ich wollte andere Autoren kennen lernen und ehrliche konstruktive Kritik. Nach drei Übungen meldete ich mich wieder ab.

In einem Forum bin ich auf das Wp-TkT aufmerksam geworden. Hier war ich genau richtig.

Anspruchsvolle Fragen, die von jedem Teilnehmer ausführlich bearbeitetet wurden.

Bereits bei der ersten Diskussion sah ich was meinen Charakteren gefehlt hatte. Mein im Wp-TkT entwickelter Charakter hatte Ecken und Kanten.  

Mareen zeigte uns, dass auch die Handlung von Geschichten wie Herr der Ringe in nur einem einzigen Satz zusammengefasst werden können. Wir lernten die verschieden Plots ihre Klischees und Elemente kennen. Am Ende konnte jeder von uns eine Geschichte entwickeln.

Die Ergebnisse jeder Überarbeitung wurden nicht nur von Mareen Göbel kommentiert,  auch die anderen Teilnehmer gaben zahlreiche Anregungen, konstruktive Kritik und Lob dazu. Ich selber konnte durch das Bearbeiten der anderen Texte einiges über meine eigenen Fehler lernen.

Das Tempo richtete sich nach der Gruppe, meist kamen die Fragen wöchentlich.

Der Stimmung war freundlich und ehrlich. Zu einigen Teilnehmern entstand auch außerhalb der Gruppe Kontakt.

 

Dagmar P.-F., 31

 

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